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Samstag, 20. Dezember 2008
openSUSE 11.1 Installation Geschrieben von Tante Suse
in Installation um
13:00
Kommentare (4) Trackbacks (0) openSUSE 11.1 Installation
Installation von Linux ist ja sowas von bunt und einfach heute geworden, da kann man eigentlich nichts mehr falsch machen. Die Probleme tauchen erst viel später auf, wenn man spezielle Dinge machen möchte. Und auch dort hat sich mittlerweile viel getan. So man denn Internet sofort zur Verfügung hat, also Netzwerkkarte die mit DHCP an einem Router wie der Fritz-Box hängt ist das mittlerweile so vorgekaut, dass man nur noch auf den Knopf drücken muss und fehlenden Bestandteile werden noch schnell von den Indern aus dem Netz geholt.
Aber immer der Reihe nach. Es wird durchaus angeboten, ein Update zu machen. Ich bin ja aber nicht blöd, ich will ja grad mein in den letzten Monaten von mir vermurkstes System wieder lauffähig haben und nicht noch weitere Inkosistenzen dazuinstalliert haben. Meine eigenen Dateien liegen sowieso alle auf meine Home-Partition und die Windows besteht sowieso auf den Platz in der ersten Reihe auf meiner Festplatte. Das wurde soweit auch alle fein erkannt und ich gebe grünes Licht - die 20 GB Root-Partition kann weg, wenn ich da was abgelegt haben sollte bin ich eh selbst schuld. Es wird beantwortet, was beantwortet werden muss. Deutsch, lokale Zeit, Username, Passwort (das auch der root gleich kriegt, wie praktisch, nech?) und der Rest wird automatisch erkannt und konfiguriert. Bis - ja bis 100%. Und denn war nix mehr. Nun weiß ich mir nach über zehn Jahren Linux auch durchaus zu helfen. Strg+Alt+F1 für die erste Konsole, Strg+C für Abbruch und die Kiste bootet neu. Vermutlich hätte auch der rote Knopf wie in C64-Zeiten es getan, aber besser wenns auch anders geht. Nach dem Boot ist alles gut - der Installer merkt das irgendwie dass da wohl was schiefgegangen ist, fordert noch ein paar Schlüssel an die ich akzeptieren soll (muss ich wohl) und denn rennt es so durch. Die große Überraschung: Mein Desktop sieht fast so aus wie vorher. Nicht ganz so, weil ein paar Programme fehlen, die ich mir so normalerweise installiere und die in dem Basispaket wohl nicht dabei sind. Aber dafür gibts die One-Click-Installation von openSUSE, mit der ich sogar eher ungewöhnliches Zeugs wie Mumble oder aMule installieren kann mit allem was dazu gebraucht wird. Wirklich sehr praktisch. Vor allem, dass die benötigten Repositories auch gleich eingetragen werden, so dass man sie aus dem zypper verwenden kann. Wirklich unverständlich finde ich aber, dass so elementare Ding wie automake und gcc bei der Basis-Installation von der DVD nicht dabei sind. Leute, das ist ein Unix-artiges System. Auch wenns nicht mehr so aussieht. Und da haben gefälligst so bestimmte Dinge dabei zu sein. Sicher will der eine dies und der andere das. Aber was fällt als nächstes weg? Vielleicht muss ich mir vi oder crontab demnächst auch nachinstallieren? Ist ja schön dass man alles aus dem Build-Service installieren kann, aber wenn ich den Dreizeiler für die Unix-übliche Installation nicht mehr anwenden kann hört der Spaß man langsam auf. Samstag, 20. Dezember 2008
openSUSE 11.1 Download Geschrieben von Tante Suse
in Installation um
12:37
Kommentare (0) Trackbacks (0) openSUSE 11.1 Download
Es war mal wieder soweit. Eine neue Suse. Ich habs ja normal nicht so eilig, diesmal aber schon. Hatte mir nämlich grad die 11.0 etwas zerbröselt weil ich mir über den zypper das Amarok 2.0 installieren musste. Bin ja als alter Podcast-Fan ganz gierig nach dem Update. Das startete dann wohl auch, ging denn aber gleich wieder weg. Und sauberes Downgrade klappte irgendwie nicht. Da saß ich dann also eine Woche lange mit diesem einigermaßen unbefriedigenden Zustand ohne Podcast. Zumindest nicht automatisch.
Weil doch für gestern die neue openSUSE 11.1 angekündig war hab ich das auch gar nicht weiter verfolgt. Über Nacht denn das DVD-Image runtergesaugt. Die rosa Mützen verkaufen mir zwar 6 MBit/s, würden mir auch gern 16 davon anbieten, können aber nur derer 3 liefern. Ist wohl den Kabel im sanierten Ostberlin zu verdenken. Nur die Hausierer anderer Provider sind fest davon überzeugt dass ich auch mehr bekommen kann, ich muesste nur da unten meinen Namen hinschreiben. Lass wir das. Also heute die DVD gebrezelt, K3B machte das noch sofort und gut, sogar die MD5-Prüfsumme hab ich mal kontrolliert, mach ich ja sonst nicht. Auf der Suche nach eine leere Jewelbox für die DVD auch gleich was gefunden. Die Windows XP SP2 kann wohl langsam in den gelben Sack. Und ganz mutig war ich. Wo ich doch so einen AMD-Prozessor habe, der wohl 64 Bit kann, nicht mehr ganz ungewöhnlich heute, probieren wir es mal mit der 64-Bit-Version. So zu Bildungszwecken. Viel versprechen tu ich mir davon nicht, so an Performance oder so. Und mein Rechner hat eh nur 1 GB Speicher, also von daher bringts eh nix. Vielleicht sag ich mir später doch ich hätte auch Martin Lasarsch hören sollen, der auf dem letzten Linux-Tag am Novell-Stand allen dick und breit erklärt hat, das 64 Bit nicht automatisch besser ist. Hängt davon ab was man damit vor hat. So genau hab ich da nicht hingehört als wir da letztes Jahr mit dem Linux-Club zu Gast waren. |
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